Hundefreunde Thann e.V.
Hundefreunde Thann e.V.

Die Vielseitigkeitsprüfung (GHd-IGP) und Fährte

 

Begleithundeausbildung (BH/VT)

 

 

Spartenleitung: Maria Watzlawek

 

Ausbilder: Ralf, Maria, Christopher, Imke und Britt

 

 

Die Begleithundeprüfung (BH-VT)

 

...ist der Einstieg in den Hundesport, für die meisten Sportarten.

Dies sind Vielseitigkeitsprüfungen für Gebrauchshunde (Ghd nach IGP), Agility, Turnierhundesport, Obedience und auch der speziellen Fährtenhundprüfung (FH).

 

Die Begleithundeprüfung setzt sich aus dem Verhaltenstest vor dem Gehorsamsteil auf dem Übungsplatz und der Prüfung im Verkehr zusammen.

 

1. Eine BH-Prüfung darf ablegen, wer Mitglied in einem Hundeverein (VDH) ist und einen Leistungsnachweis hat, oder dessen Kommune von ihm eine BH verlangt.

 

2. Bevor ein Hundebesitzer/-führer (HF) hundesportliche Prüfungen ablegen darf, hat er sich einer erstmaligen Prüfung, der Sachkundeprüfung, zu unterziehen. Dies ist eine theoretische Prüfung und hatdas Wissen rund um den Hund zum Inhalt.

 

                              Seit 2002  (SK  Sachkundenachweis)

 

3. Besteht der HF diese Prüfung beginnt für ihn und seinen Hund der Verhaltenstest mit einer Unbefangenheitsprüfung.

 

4. Der Hund hat sich neutral gegenüber Menschen und anderen Tieren zu verhalten. Ängstliche oder aggressive Tiere scheiden von der weitern Prüfung aus. 

 

5. Im Gehorsamsteil hat der Hund verschiedene Übungen (sog. Laufschema) auf dem Hundeplatz (Übungsplatz/gelände) zu zeigen. Hier ist die Teamarbeit Mensch/Hund gefordert. Der aufmerksame und freudig dem HF folgende Hund mit guter Bindung sollte das Ziel sein.

 

6. Im sogenannten technischen Teil, also der Prüfung im Verkehr, ist der Hund verkehrsgerecht zu führen, d. h. der Hund geht, insbesondere bei vorhandenem Gehweg, immer auf der geschützten Seite, nahe bei seinem Zweibeiner. Es werden mehrere Situationen dem Vierbeiner abverlangt. Er hat sich immer neutral allen Begebenheiten zu stellen. Er darf freundlich oder reserviert sein, jedoch niemals ängstlich oder aggressiv, weder dem Menschen noch andern Tieren gegenüber.

 

 

  Seit 01.01.2019 IBGH 1-3    (Internationale Begleithundeprüfung 1 - 3)

 

  Seit 01.01.2019 nicht mehr IPO sondern IGP

 

     

 

 

Die Vielseitigkeitsprüfung  GHd - IGP und Fährte

 

... ist die Bezeichnung für das von früher eingedeutschte Wort für die Schutzhundeprüfung.

 

Heute steht dieser Name für die Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde und nennt sich Ghd. 

 

Wer bei einer Prüfung  IGP3 schon mal zugesehen hat, kann diesem Namen nur Recht geben. Die in dieser Sportart geforderte Vielseitigkeit bringt nicht jeder Vierbeiner und auch nicht jeder Zweibeiner mit. Die Prüfungen sind in drei Teile Fährte, Unterordnung und Schutzdienst aufgesplittet und in jedem Part können bis zu 100 Punkte erziehlt werden.

 

 

Fährte

 

In einem Wiesen- oder Ackergelände legt ein Helfer unter
mehrmaliger Richtungsänderung eine Geruchsspur von einer Länge zwischen 300 bis
600 Schritte auf der er einige Gegenstände ausgelegt. Nach einer Wartezeit, die
je nach Prüfungsstufe 20, 30 oder 60 Minuten dauern kann, muss der Hund die
gelegte Spur und die Gegenstände finden.

 

 

Unterordnung

 

Hier wird Wert auf das harmonisch und freudig arbeitende
Team Mensch/Hund gelegt. Übungen wie "Fußgehen" in verschiedenen
Gangarten mit Richtungsänderungen, Passieren einer Personengruppe, Sitz, Platz,
Steh aus der Bewegung, das Apportieren eines Gegenstandes sowie das
Voraussenden mit Hinlegen und das Ablegen unter Ablenkung erfordert sehr viel
Zeit und Training. Der Hund wird je nach Prüfungsstufe angeleint oder in
Freifolge geführt. Bei allen Prüfungsstufen wird die Schussgleichgültigkeit
überprüft.

 

 

Schutzdienst

 

Der Hund muss eine versteckte Person auffinden, stellen und
verbellen, einen Angriff auf sich oder seinen Führer abwehren und eine
fliehende Person einholen und stellen.

 

Nur Hunde die ein ausgeglichenes Beuteverhalten zeigen
können bei diesen Übungen eine hohe Punktzahl erreichen. Es handelt sich im
Schutzdienst um ein Beutefangspiel nach klar gesteckten Regeln.

 

 

Fährtenhundprüfung I und II

 

- wie bei der IGP Fährte, nur mehr Gegenstände, und bis zu 1800 Schritte Länge und einer Wartezeit von min. 3 Std.   Außerdem geht hier eine fremde Person über 
 die Fährte als Verleitung.

 

Beispiel eines Fährtenschemas FH II

 

Stöbern nach Gegenständen

 

Je nach Prüfungsstufe werden in einem Wiese- oder
Ackergelände (Augensuche ist zu vermeiden) in der Größe von ca. 30 X 50 m bis
zu 5 Gegenstände ausgelegt. Die Gegenstände dürfen sich nicht besonders vom
Gelände unterscheiden. Das Gelände wird von mehreren Personen vor der Suche
durchquert.

In der Zeit von 15 Min. soll der Hund, vom Hundeführer
geleitet, diese Gegenstände erstöbern und verweisen. Der Hundeführer darf eine
gedachte Mittellinie nicht verlassen.

 

 

 

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