Hundefreunde Thann e.V.
Hundefreunde Thann e.V.

                  DOGDANCE

(Clicker-, Trick- und Choreo-Training)

 

Spartenleitung: Dr. Christine Wagner

 

Die Hundefreunde Thann haben mit Dogdance eine neue
Hundesportart in ihrem Ausbildungsprogramm aufgenommen.

 

Was ist Dogdance?

 

Dogdance kommt aus England und Amerika und hat sich dort aus
der Hundesportart „Obedience“ entwickelt.

1989 wurden auf Obedience Seminaren zum ersten Mal Einlagen
mit musikalischer Begleitung gezeigt. Grundlage war damals ein freudiges „Bei
Fuß“ gehen im Takt zur Musik, wobei nur „Bei Fuß Positionen“ und „Front
Positionen“ erlaubt waren. Daraus entwickelte sich eine eigene Disziplin das
„Heelwork to Music“.

Im Obedience wird auch 
Distanzarbeit gefordert und so wurden auch bald diese Elemente in die
Vorführungen eingebaut. Damit begann die Entwicklung zum „Freestyle Obedience“
und „Canine Musical Freestyle“. Im Gegensatz zur „Heelwork to Music“ durfte der
Hundeführer im „Freestyle“ nun auch Elemente der Distanzarbeit zeigen, z. B.
den Hund vorausschicken, im großen Bogen laufen lassen, Sprünge und Drehungen
in Entfernung und aus allen Richtungen zum Hundeführer zeigen. Die
Hundesportart Dogdance war geboren.

Heute ist beim Dogdance, angefangen von Fußarbeit über
Distanzarbeit und Tricks, alles erlaubt was dem Team Spaß macht und dem Hund
nicht schadet. Dogdance funktioniert ohne viele Regeln und ohne Geräte. Man
kann überall trainieren, viele Übungen und Tricks auch im Wohnzimmer. Dabei
lockert die Musik die Trainingsatmosphäre auf.

Auch in Deutschland erfreut sich heute Dogdance immer
größerer Beliebtheit und es werden zunehmend offizielle Dogdance Turniere
ausgetragen, wo man sich mit anderen messen kann.

 

 

Was wird in den Dogdance Kursen vermittelt?

 

  • Clickertraining:

Der Hund wird zuerst auf den
Clicker konditioniert. Dann wird mit einfachen Übungen der richtige Gebrauch
des Clickers erlernt und geübt.

Die Teilnehmer können dann selbst
wählen, wie sie weitere Übungen mit dem Clicker trainieren möchten, entweder
traditionell mit Hilfestellung oder über Freies Formen und Shaping.

Im Clickertraining werden nicht
nur Übungen erlernt, sondern den Hunden werden auch Aufgaben gestellt, die sie
mit Hilfe des Clickers lösen müssen, z.b. Bälle in einen Korb legen, die Pfote
auf bestimmte Gegenstände legen, eine Schachtel auf oder zu machen, usw... Der
Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und den Hunden macht es großen Spaß,
wenn sie selbst kreativ an Lösungen arbeiten dürfen.

Auch für Problemhunde eignet sich
das Clickertraining, da erwünschte Verhaltensweisen so effektiver trainiert
werden können.

 

  • Tricktraining:

Hier steht es den Teilnehmern
frei, welche Tricks sie lernen möchten, z.B. Pfote geben, Männchen, Häschen,
Slalom, high five, rückwärts gehen, Drehungen etc..

Tricks dienen zur Beschäftigung
der Hunde, z.B. beim Spazierengehen oder bei schlechtem Wetter im Wohnzimmer.
Es wird vom Hund „Kopfarbeit“ gefordert, d.h. er lernt zu denken und wird somit
auch mental ausgelastet.

Tricks fordern vom Hund aber auch
verschiedenartige Bewegungsmuster, z. B. bei den verschiedenen Drehungen, beim
Rückwärtsgehen oder beim Slalom. Der Hund bekommt ein neues Körperbewusstsein.
Er lernt bewusst seine vier Pfoten zu setzen, sich besser auszubalancieren und bleibt
beweglicher. Somit eignet sich das Tricktraining auch für Hunde, die in anderen
Sportarten, wie z. B. Agility, Obedience oder Turnierhundesport eingesetzt
werden.

Die Tricks und Übungen werden
ausschließlich über positive Verstärkung (mit vielen Leckerlis und Spiel)
erlernt.

 

  • Sequenztraining:

Hier werden verschiedenen Übungen
und Tricks aneinander gereiht. D. h. der Hund bekommt erst seine Bestätigung
wenn er drei oder mehrere verschiedene Übungen in Abfolge gezeigt hat. Also z.
B. „Sitz“ – „bleib“ – „hier“ – „Fuß“ oder „Fuß“ – „Beinslalom“ – „Drehung“ – „Verbeugen“.

Übungen und Reihenfolge kann
jeder Teilnehmer für sich frei zusammenstellen.

 

  • Aufbau einer Choreographie:

Hier werden, passend zu einer
Musik, erlernte Sequenzen aneinander gereiht. Die Teilnehmer können so, passend
zu ihrer Lieblingsmusik, ihre eigene Choreographie aufbauen. Dabei ist nicht
unbedingt tänzerisches Talent erforderlich. Auch mit schöner Fußarbeit und
einfallsreichen und lustigen Tricks kann ein Musikstück interpretiert werden.
Tanzbegeisterte können natürlich ihrem Talent und ihrer Phantasie freien Lauf
lassen.

Für ganz Ehrgeizige steht dann
einer Teilnahme bei einem Dogdance Turnier nichts mehr im Wege.

 

 

Wer kann beim Dogdance mitmachen?

Das Besondere beim Dogdance ist, dass das Team, also Hund
und Besitzer, völlig frei über die Übungen, die sie erlernen und zeigen
möchten, entscheiden können.

Somit ist Dogdance für alle Hundesrassen geeignet. Man kann
die einzelnen Übungen auch auf das jeweilige Alter des Hundes abstimmen.
Beginnen kann man schon mit Welpen sobald sie fressen und laufen können und
auch für den Senior finden sich noch geeignete Tricks und Übungen. Auch das
Temperament des jeweiligen Hundes wird berücksichtigt. Für ganz aktive gibt es
z. b. Sprünge, Tempowechsel und Distanzarbeit, für gemächliche Hunde eben mehr
Fußarbeit und Tricks.

Mitmachen kann also jeder, Voraussetzungen sind nur gute
Laune, Motivation und Spaß am Hundetraining.

***geänderte Trainingszeiten über die Wintermonate***

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Hundefreunde Thann e.V. seit 1974 | Vorstand | BLV | dhv | Impressum| Datenschutz.