VPG/Obedience

Begleithundeausbildung (BH/VT)

Übungszeiten: Samstag ab 13.00 Uhr

Ansprechpartner: Gisela Eichacker

Schutzdiensthelfer: Manfred Wagner

Ansprechpartner Obedience: Brigitte Baumgartner

 

In dem Unterordnungsteil geht der Hundeführer (HF) mit seinem Hund ein von der Prüfungsordnung festgelegtes Schema mit und ohne Leine.

Dazu gehören Sitz und Platzübungen die aus der Bewegung zu erfolgen haben. Bei der Sitzübung wird der Hund von seinem Führer abgeholt, während bei der Platzübung der Hund abgerufen wird. Zu diesem Teil der Ausbildung gehört auch ein Ablegen des Hundes unter Ablenkung, welches in einiger Entfernung des HF durchgeführt wird.

Im Verkehrsteil soll der Hund eine Führigkeit und ein neutrales Verhalten im Straßenverkehr zeigen. Dazu gehören auch Begegnungen mit Menschengruppen und Hunden.

Seit 2002 muss bei der ersten BH auch eine schriftliche Prüfung bestanden werden.

Die BH/VT ist Voraussetzung für die Sportarten Agility, VPG, FH, FP und Stöbern nach Gegenständen.

 

Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde I bis III (VPG I-III)

Übungszeiten:

Samstag ab 13.00 Uhr

Sonntag ab 8.00 Uhr

Schutzdienst nach Absprache

Ansprechpartner VPG: Gisela Eichacker

Schutzdiensthelfer: Manfred Wagner

Ansprechpartner Obedience Brigitte Baumgartner

 

Am Anfang des Schutzhundesportes stand die Ausbildung von Polizeihunden. Im Laufe der Zeit entwickelte sich aus dem rein zweckgebundenen Training der Hunde, dank neuerster Erkenntnisse der Verhaltenskunde und unter Berücksichtigung tierschützerischer Aspekte, ein vielseitiger und artgerechter Hundesport.

Im VPG-Sport gibt es drei Übungsteile (Fährte, Unterordnung und Schutzdienst) in denen man laut Prüfungsordnung jeweils max. 100 Pkt erreichen kann.

Fährte

In einem Wiesen- oder Ackergelände legt ein Helfer unter mehrmaliger Richtungsänderung eine Geruchsspur von einer Länge zwischen 300 bis 600 Schritte auf der er einige Gegenstände ausgelegt. Nach einer Wartezeit, die je nach Prüfungsstufe 20, 30 oder 60 Minuten dauern kann, muss der Hund die gelegte Spur und die Gegenstände finden.

 

Unterordnung

Hier wird Wert auf das harmonisch und freudig arbeitende Team Mensch/Hund gelegt. Übungen wie "Fußgehen" in verschiedenen Gangarten mit Richtungsänderungen, Passieren einer Personengruppe, Sitz, Platz, Steh aus der Bewegung, das Apportieren eines Gegenstandes sowie das Voraussenden mit Hinlegen und das Ablegen unter Ablenkung erfordert sehr viel Zeit und Training. Der Hund wird je nach Prüfungsstufe angeleint oder in Freifolge geführt. Bei allen Prüfungsstufen wird die Schussgleichgültigkeit überprüft.

Schutzdienst

Der Hund muss eine versteckte Person auffinden, stellen und verbellen, einen Angriff auf sich oder seinen Führer abwehren und eine fliehende Person einholen und stellen.

Nur Hunde die ein ausgeglichenes Beuteverhalten zeigen können bei diesen Übungen eine hohe Punktzahl erreichen. Es handelt sich im Schutzdienst um ein Beutefangspiel nach klar gesteckten Regeln.

 

Fährtenhundprüfung I und II

- wie bei der VPG Fährte, nur mehr Gegenstände, bis zu 1800 Schritte Länge und einer Wartezeit von mindestens 3 Stunden. Außerdem geht hier eine fremde Person über die Fährte als Verleitung.

Mögl. Fährtenschema FH II

 

Stöbern nach Gegenständen

Je nach Prüfungsstufe werden in einem Wiese- oder Ackergelände (Augensuche ist zu vermeiden) in der Größe von ca. 30 X 50 m bis zu 5 Gegenstände ausgelegt. Die Gegenstände dürfen sich nicht besonders vom Gelände unterscheiden. Das Gelände wird von mehreren Personen vor der Suche durchquert.

In der Zeit von 15 Min. soll der Hund, vom Hundeführer geleitet, diese Gegenstände erstöbern und verweisen. Der Hundeführer darf die gedachte Mittellinie nicht verlassen.

 

Obedience

Diese Sportart, wie sollte es auch anders sein, stammt ursprünglich aus England. Obedience heißt ins Deutsche übersetzt "Unterordnung, Gehorsam". Gehorsam ist der Grundstock für jede Sportart mit dem Hund. Bei Team-Test, Begleithundeprüfung oder VPG Unterordnung wird ein Schema nach der Prüfungsordnung verlangt, bei Obedience bestimmt der Richter den Ablauf. Während bei der normalen Unterordnung nur Hörzeichen erlaubt sind, so werden bei Obedience Sicht und /oder Hörzeichen gestattet. Größter Wert wird auf Präzision gelegt, schon geringes Abweichen vom Fuß des Hundeführers wird mit Punktabzug bestraft.

Trotz alldem ist Obedience auch ein gezieltes Spiel mit dem Hund. Kadavergehorsam ist hier nicht gefragt. Nur ein freudiger Hund wird hohe Punktzahlen erzielen.

Höchste Motivierarbeit des Hundes und außerordentlicher Fleiß des Hundeführers sind Voraussetzung für die diese Sportart.

Obedience ist seit März 2001 nun auch in Deutschland eine offizielle Hundesportart.

Die Prüfungen werden in den Stufen Klasse 1, Klasse 2 und Klasse 3 durchgeführt. Der Ablauf in den Klassen 1 und 2 wird durch die VDH-Obedience Prüfungsordnung geregelt. Die Klasse 3 wird durch das FCI-Reglement vorgegeben und entspricht der FCI Internationale-Obedience- Klasse.