Turnierhundesport

Übungszeiten: Jeden Sonntag ab 13.00 Uhr (außer wir sind bei Turnieren)

Alle Übungszeiten 2009: Bitte hier klicken (PDF)

Ansprechpartner: Dani Reichel

 

Der Turnierhundesport bietet sich jedem Hundebesitzer (egal ob männlich oder weiblich) als idealer Fitness- und Freizeitsport an. Dem Hund kann er die Aufgabe ersetzen, für die er ursprünglich gezüchtet wurde. Vor allem dem Bewegungsbedürfnis des Hundes, der sich bei dieser Übung richtig ausleben kann, wird dabei Rechnung getragen. Diese Sportart ist für Menschen jeder Altersgruppe geeignet und wird auch in Turnieren getrennt in Altersgruppen und männlich und weiblich gewertet. Bei den Turnieren ist eine BH-VT Pflicht!!!

Die Wettkampfarten sind unterteilt in:

  • Vierkampf 1 (VK 1)
  • Vierkampf 2 (VK 2)
  • Geländelauf (Laufstrecken 2000 m und 5000 m)
  • Combinations-Speed-Cup (CSC)
  • Qualifikations-Speed-Cup (QSC)
  • Shorty

 

Der Vierkampf besteht aus 4 Einzeldiziplinen:
  • Gehorsam (Unterordnung)
  • Hürdenlauf
  • Slalom
  • Hindernislauf

 

Gehorsam

Verlangt werden Leinenführigkeit und Freifolge mit Wendungen, Tempowechsel und Anhalten, Sitz- und Platzübung aus der Bewegung mit freifolgendem Hund. Verbunden ist die letzte Übung mit dem Heranrufen des Hundes, Vorsitzen und Herumgehen in die Grundstellung. Beim VK2 kommt dann noch das Steh aus der Bewegung mit Abrufen dazu.

 

Hürdenlauf

Schnelligkeit, Technik und Gehorsam bestimmen den Hürdenlauf der über eine Stecke von 50 Metern führt. Während der Läufer neben den Hürden mitläuft, werden dem Hund drei Hürden in den Weg gestellt, die jeweils 1 Meter breit und 40 cm hoch sind. Läufer und Hund müssen diese Strecke parallel bewältigen, d.h. der Hund darf weder vor noch nach dem HF laufen. Ist dies nicht der Fall, so gibt es für jede fehlerhaft genommene Hürde Strafpunkte und auch das Abwerfen der Stangen wird mit Fehlerpunkten bestraft.

Slalomlauf – der Tanz zwischen den Toren

Immer wieder faszinierend ist für Zuschauer das gekonnte Zusammenspiel von HF und Hund zwischen den ausgesteckten Torstangen. Für die Hunde bedeutet der 75-Meter-Kurzstreckenlauf durch den Zick-Zack-Kurs eine gute Gelegenheit, sich so richtig mit dem HF zu messen. Für den HF geht es wiederum darum, trotz des schnellen Lauftempos, den Hund sicher durch die 140 cm breiten Slalomtore zu leiten. HF und Hund müssen um Strafpunkte zu vermeiden, die Tore gemeinsam passieren.

 

Hindernislauf

Die Geschichte des Turnierhundesports begann 1972 mit Hindernislauf-Turnieren. Die Elemente dieser Turniere wurden im Vierkampf übernommen. Auf einer Laufstrecke von 75 Metern sind acht Hindernisse zu überwinden. Diese bestehen aus zwei Hürden, einer Treppe oder Steilwand, einem Tunnel, einem Laufsteg, einer Tonne, einem Hoch- und Weitsprung und einem Reifen. Auch bei dieser Disziplin werden Fehler oder abgeworfene Stangen mit Fehlerpunkten bestraft.

VK 2

Den Forderungen der Hundeführer (HF) wurde Rechnung getragen und der VK 2 entwickelt.

Basis für die einzelnen Disziplinen ist der VK1, jedoch mit höheren Leistungsanforderungen. Ebenso sind alle Übungsteile nur mit freifolgenden Hund möglich.

  • Geländelauf

Die Geländeläufe sind aufgeteilt in 2000m – und 5000m Laufstrecken.

Geländelauf: Hier wird die Leine vom HF in der Hand gehalten oder es wird ein Bauchgurtsystem mit Panikhaken und Gummifederung in Verbindung eines Geschirrs. Der Hund wird am Halsband oder Geschirr geführt.

Eine Unterscheidung der beiden Varianten gibt es seit dem 01.01.2007 nicht mehr

 

  • CSC –eine attraktive Mannschaftssportart

Der CSC setzt sich aus den läuferischen Elementen des Hürden-, Slalom – und Hürdenlauf zusammen. Der Geräteparcours ist in drei Sektionen aufgeteilt. Jeder der drei Mannschaftsstarter muss eine Sektion durchlaufen. Schnelle Wechsel sorgen bei diesem Staffetten-Wettbewerb für ein hohes Tempo.

 

 

  • QSC

Zwei baugleiche Geräteparcours sind parallel aufgebaut. Die Hunde nehmen jeweils Ihre Startpositionen ein und auf das Starkommando geht der Hund über die aufgebauten Hindernisse und durch den Laufkurs bestimmte Verbindungstore und –Stangen. Der HF läuft mit. Das Siegerteam kommt eine Runde weiter (K.O. Prinzip).

 

  • Shorty

Der Shorty ist ein Kurzbahn-CSC und wird gebildet aus den bekannten Elementen und Gerätekonfigurationen des CSC. Der Shorty ist ein Mannschaftswettkampf für Zweier-Teams, der auch auf begrenzten Sportflächen in 2 Sektionen ausgetragen werden kann.

Alle Regeln für Startfreigabe, Wechsel, Frühstart, Fehlerbewertung und Platzierung sind gleich wie beim CSC.